Keine Angst! Es ist zwar furchtbar kalt draußen, aber noch sind wir im Plusbereich. Nur dieser schneidige Wind ist brutal, zumal nachdem es schon so warm war. Und er läßt es schneien. Blütenblätter. Mein Mirabellenbaum entläßt bereits die weiße Pracht und verteilt sie durch den Garten. Ich bin so froh, dass die Blüte letztes Wochenende ihren Höhepunkt hatte. So hatten sowohl ich als auch die Bienen etwas davon. Es war so schön, meine Stuhl unter den Baum zu schieben und dem Summen und Brummen zu lauschen. Und wie erholsam einfach nur in der Sonne zu sitzen und den anderen beim fleißigen Arbeiten zu zu sehen. Und hier das Vorher-Nachher-Foto.
Das war mein Blick letztes Wochenende durch die Blütenpracht in den blauen Himmel mit all dem wilden Leben darin.
Und so sieht es heute aus. Es ist fast eine geschlossenen Blütendecke. Durch die Blütenwehen zu laufen ist so herrlich, wie im Herbst, wenn die Blätter fallen. Nur die Tendenz ist optimistischer. Jetzt kommt der Sommer erst noch. Hoffentlich!
Samstag, 31. März 2012
Montag, 5. März 2012
Geschafft!
Ich habe die Wurzeln erst mal ausgegraben, damit ich mir ein Bild machen konnte. Bei der ersten Wurzel war sogar noch der Boden gefroren. Als ich dann in meiner Verzweiflung mit der Axt auf die Wurzel einschlug, habe ich festgestellt, dass sie ganz locker und total morsch war. Mit einem eleganten Tritt dagegen, habe ich sie zum Aufgeben gezwungen. Und so habe ich dann tapfer jeden Tag zwei Wurzeln ausgegraben. Dabei musste ich die Erde sieben, denn wie bekannt ist Geranium die Pest. Positiv für alle Stellen, an denen nichts wachsen will, aber wenn man das Pflänzchen wieder los werden will, darf man keine Wurzel über sehen. Ich hoffe das Beste. Jetzt sieht es so aus.
Und wie ich nun mal bin, werde ich an diese Stelle meine Versuche mit einer anderen "Pest" starten. Hier soll Topinambur hin. Eine Pflanze, die mit jeder Lage und jedem Boden zurecht kommt. Und Ausläufer bildet. Aber hier kann sie nicht weg. Ich freue mich auf die Blühten im August.
Ja, das ganz rechts ist mein Bambus. Ich hoffe so, dass er nicht erfroren ist, sondern nur die Blätter abgeworfen hat. Ansonsten hätte er nicht mal einen Winter überstanden und ich müsste schon wieder neu pflanzen.
Freitag, 24. Februar 2012
Willkommen Brassia
Ich habe eine neue Mitbewohnerin. Eine Brassia-Orchidee. Ich wollte unbedingt noch eine weitere Orchidee, aber nicht schon wieder eine Phalaenopsis. Nun ist es diese geworden. Der Duft hat mich überzeugt und tut dies jedesmal wieder, wenn ich das Badezimmer betrete.
Da ist sie. Ist die Blüte nicht traumhaft! Und was kann mal alles Schönes über sie im Netz erfahren. Die Brassia Orchidee kommt aus Südamerika, wie die meisten Orchideen. Sie mag es immer schön warm. Da ist sie bei mir richtig. Nie unter 15 Grad. Ich würde weinen, wenn es in meinem Badezimmer kälter wäre. Sie braucht viel Wasser, aber keine Staunässe. Das mögen meine anderen Orchideen auch so. Kein Problem. Die Angaben zum düngen überzeugen mich nicht. Meine Phalaenopsen dünge ich auch nicht und sie blühen jedes Jahr verläßlich. Und wer düngt die Orchideen im Regenwald jede Woche nach Dossierungsangaben. Dünger gibt es bei mir nicht. Ich hoffe, sie fühlt sich trotzdem bei mir wohl.
Da ist sie. Ist die Blüte nicht traumhaft! Und was kann mal alles Schönes über sie im Netz erfahren. Die Brassia Orchidee kommt aus Südamerika, wie die meisten Orchideen. Sie mag es immer schön warm. Da ist sie bei mir richtig. Nie unter 15 Grad. Ich würde weinen, wenn es in meinem Badezimmer kälter wäre. Sie braucht viel Wasser, aber keine Staunässe. Das mögen meine anderen Orchideen auch so. Kein Problem. Die Angaben zum düngen überzeugen mich nicht. Meine Phalaenopsen dünge ich auch nicht und sie blühen jedes Jahr verläßlich. Und wer düngt die Orchideen im Regenwald jede Woche nach Dossierungsangaben. Dünger gibt es bei mir nicht. Ich hoffe, sie fühlt sich trotzdem bei mir wohl.
Sonntag, 12. Februar 2012
Tod eines Schneeglöckchens
Ja, der Frost hat es geschafft. Mein einziges Schneeglöckchen ist tot. Es hat sich ganz friedlich auf die Erde gelegt und ist gestorben. Und noch im Tod ist es so voller Anmut, wie es nur ein Schneeglöckchen inszenieren kann.
Ich hatte Spitzenwerte von -15 Grad. Der Frühling wird zeigen, welche Opfer dieser harte, schneefreie Frost gefordert hat. Bis jetzt trauere ich nur um meine Blütenpracht, die in im Januar noch hatte. Aber angst habe ich auch um Rosmarin, Lavendel und meine Madonnenlilie. Gespannt bin ich auch, was mein Experiment, die Zitronenbäumchen im Frühbeet zu überwintern, gebracht hat. Tagsüber hatte sie volle Sonne und nachts tiefen Frost. Nur gut, dass ich die andere Hälfte meiner Zitronenbäumschen im Schuppen untergebracht habe.
Ab morgen sind Plustemperaturen angesagt, aber der Frost hat zu lange angehalten, um noch Hoffnung zu haben.
Ich hatte Spitzenwerte von -15 Grad. Der Frühling wird zeigen, welche Opfer dieser harte, schneefreie Frost gefordert hat. Bis jetzt trauere ich nur um meine Blütenpracht, die in im Januar noch hatte. Aber angst habe ich auch um Rosmarin, Lavendel und meine Madonnenlilie. Gespannt bin ich auch, was mein Experiment, die Zitronenbäumchen im Frühbeet zu überwintern, gebracht hat. Tagsüber hatte sie volle Sonne und nachts tiefen Frost. Nur gut, dass ich die andere Hälfte meiner Zitronenbäumschen im Schuppen untergebracht habe.
Ab morgen sind Plustemperaturen angesagt, aber der Frost hat zu lange angehalten, um noch Hoffnung zu haben.
Montag, 16. Januar 2012
Böser, böser Frost
Es war so schön, wieder mal die Sonne zu sehen. Aber die Wiese war weiß. Und schon gleich hatte ich angst, um alle meine Blumen. Es blüht so viel in meinem Garten, wie noch nie zuvor in einem Januar. Bei der Christrose war es zu erwarten. Und trotzdem ist es eine Überraschung und Freude, wenn die neu gesetzten Blumen, das erste Mal blühen.
Aber dann sind da noch all die anderen Pflanzen, die so früh im Jahr noch tief in der Erde sein sollten. Wie zum Beispiel die Bergenia, die ich erst im Herbst an diese Stelle gesetzt habe. Sie scheint sich dort wohl zu fühlen.
Auch mein Rhabarbar ist vorwitzig. Ich kann nur hoffen, dass er es unbeschadet übersteht.
Die Primel versucht zu blühen und dabei tapfer dem Raureif zu wiederstehen.
Und selbst der Johannisstrauch möchte mich mit einer Blühte erfreuen. Das schafft er auch.
Also lieber, lieber Winter sei nett zu meinen Blumen und tobt Dich wo anders aus. Ich freue mich zwar über den Sonnenschein, aber weg mit der Kälte, weg mit dem Frost.
Aber dann sind da noch all die anderen Pflanzen, die so früh im Jahr noch tief in der Erde sein sollten. Wie zum Beispiel die Bergenia, die ich erst im Herbst an diese Stelle gesetzt habe. Sie scheint sich dort wohl zu fühlen.
Auch mein Rhabarbar ist vorwitzig. Ich kann nur hoffen, dass er es unbeschadet übersteht.
Die Primel versucht zu blühen und dabei tapfer dem Raureif zu wiederstehen.
Und selbst der Johannisstrauch möchte mich mit einer Blühte erfreuen. Das schafft er auch.
Also lieber, lieber Winter sei nett zu meinen Blumen und tobt Dich wo anders aus. Ich freue mich zwar über den Sonnenschein, aber weg mit der Kälte, weg mit dem Frost.
Dienstag, 10. Januar 2012
Liebenswürdiger Besuch
Ich weiß, ich habe den Soffwechsel von einer Handvoll Meisen auf dem Gewissen. Schließlich füttere ich die Vögel, obwohl es weder schneit noch friert. Die Meinung, dass man die Gesundheit der Wildtiere gefährtet, wird jeden Winter gerne wieder herausgeholt. Ich mache es trotzdem.
Mit Erfolg. Denn nur so bleiben diese munteren Kerlchen für einen kleinen Moment sitzen. Und nichts ist schöner, als morgens von Vogelgezwitscher geweckt zu werden. Bei mir sind sie jederzeit willkommen.
Allerdings habe ich bis jetzt außer Meisen und Rotkehlchen noch keine anderen Vögel gesehen. Ich denke, dass alle anderen Vögel lieber im Wald bleiben, da sie bei dem milden Temperaturen auch ohne mich versorgt sind. Ich bin überzeugt, dass die Tiere selbst gut entscheiden können, ob sie das Futter der Menschen annehmen oder nicht.Deshalb habe ich auch kein schlechtes Gewissen, die Futtersäckchen aufzuhängen. Für alle die mit deutscher Gründlichkeit der Fütterung von Wildtieren vornehmen wollen, hier der Link zum NaBu.
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/tippsfuerdiepraxis/winterfuetterung/index.html
Mit Erfolg. Denn nur so bleiben diese munteren Kerlchen für einen kleinen Moment sitzen. Und nichts ist schöner, als morgens von Vogelgezwitscher geweckt zu werden. Bei mir sind sie jederzeit willkommen.
Allerdings habe ich bis jetzt außer Meisen und Rotkehlchen noch keine anderen Vögel gesehen. Ich denke, dass alle anderen Vögel lieber im Wald bleiben, da sie bei dem milden Temperaturen auch ohne mich versorgt sind. Ich bin überzeugt, dass die Tiere selbst gut entscheiden können, ob sie das Futter der Menschen annehmen oder nicht.Deshalb habe ich auch kein schlechtes Gewissen, die Futtersäckchen aufzuhängen. Für alle die mit deutscher Gründlichkeit der Fütterung von Wildtieren vornehmen wollen, hier der Link zum NaBu.
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/tippsfuerdiepraxis/winterfuetterung/index.html
Montag, 9. Januar 2012
Ein hoffentlich gutes, neues Gartenjahr!
Das Jahr 2012 hat mich mit blühenden Gänseblümchen empfangen. Ich kann mich nicht erinnern, dass es während des Feuerwerks schon einmal so warm war. Ich habe nicht gefroren und der Sekt war fast erfrischend.
Na klar kommt jetzt der Einwand, dass wir einen strengen Winter brauchen, damit die Insekten und Schnecken dezimiert werden. Aber mal ehrlich, gab es letztes Jahr nach dem Gruselwinter weniger davon?! Ich hasse den Winter und vermisse ihn nicht. Ich freue mich über jede Blüte im Garten und da habe ich jetzt im Januar einige. Die Glockenblumen blühen den ganzen Winter durch. Dazu auch noch in Blau. Ich liebe diese Blume.
Dann habe ich da noch diese zarten, weißen Blüten von den Alpenveilchen. Ich kann aber nicht sagen, ob es noch die Herbst- oder schon die Frühlingsvariante ist.
Wenn wirklich noch einmal Schnee kommen würde, könnte ich meine Blümchen nicht mehr sehen. Das wäre doch schade. Also weg mit Dir Winter. Willkommen Frühling.
Na klar kommt jetzt der Einwand, dass wir einen strengen Winter brauchen, damit die Insekten und Schnecken dezimiert werden. Aber mal ehrlich, gab es letztes Jahr nach dem Gruselwinter weniger davon?! Ich hasse den Winter und vermisse ihn nicht. Ich freue mich über jede Blüte im Garten und da habe ich jetzt im Januar einige. Die Glockenblumen blühen den ganzen Winter durch. Dazu auch noch in Blau. Ich liebe diese Blume.
Dann habe ich da noch diese zarten, weißen Blüten von den Alpenveilchen. Ich kann aber nicht sagen, ob es noch die Herbst- oder schon die Frühlingsvariante ist.
Wenn wirklich noch einmal Schnee kommen würde, könnte ich meine Blümchen nicht mehr sehen. Das wäre doch schade. Also weg mit Dir Winter. Willkommen Frühling.
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