Was erwartet man, wenn man Kornblumen sät? Mir fallen dazu gelbe Kornfelder ein und dazwischen roter Mohn und blaue Kornblumen. Warum trifft es mich so hart!
Ja natürlich habe ich rosa Kornblumen dazwischen. Hat jemand mal Mitleid mit mir?
Und dann hat sich beim mir Fingerhut selbst ausgesät. Ja, gewiß gibt es den in verschiedenen Farben. Aber beim mir ist er natürlich rosa. Genau! Ich bin so arm dran.
Aber die Blüte ist ein Traum und er darf gerne nächstes Jahr wiederkommen. Vielleicht dann in weiß.
Mittwoch, 11. Juli 2012
Dienstag, 10. Juli 2012
Tapfere Madonnenlilie
Schaut sie Euch an. Kein einziges Blatt mehr. Sie hat nur noch den kahlen Stengel und trotzdem blüht sie. Sie ist eine Madonna.
Nachdem ich ein bisschen gelesen habe, weiß ich, dass ganz viele Probleme damit haben, sie zum blühen zu bringen. Ich habe sie einfach in die Erde gesetzt. Scheinbar habe ich Glück mit dem Boden. Es ist dicker, schwerer Lehmboden. Das er besonders kalkhaltig ist, wüßte ich nicht.
Aber wer frißt an meiner Lilie? Es ist das Lilienhähnchen. Sagt jedenfalls Wikipeda. Ich werde Ausschau halten nach dem 6-8 mm großen Tier. Immerhin ist es knallrot. Das sollte ich finden. Und dann hilft nur noch absammeln.
Nachdem ich ein bisschen gelesen habe, weiß ich, dass ganz viele Probleme damit haben, sie zum blühen zu bringen. Ich habe sie einfach in die Erde gesetzt. Scheinbar habe ich Glück mit dem Boden. Es ist dicker, schwerer Lehmboden. Das er besonders kalkhaltig ist, wüßte ich nicht.
Aber wer frißt an meiner Lilie? Es ist das Lilienhähnchen. Sagt jedenfalls Wikipeda. Ich werde Ausschau halten nach dem 6-8 mm großen Tier. Immerhin ist es knallrot. Das sollte ich finden. Und dann hilft nur noch absammeln.
Montag, 9. Juli 2012
Fledermäuse im Garten
Plötzlich waren sie da, die Tiefflieger in der Nacht. Ich habe bei mir zuvor noch keine Fledermäuse entdeckt. Doch jetzt waren mehrere Nächte hintereinander die dunklen Schatten zu sehen. Und dann landete eine an der Hauswand. Sie konnte sich allerdings nicht halten und rutschte auf den Boden. Da eine weitere Fledermaus weiter die Kreise durch den Garten zog, nehme ich an, dass es sich bei dem gelandeten Tier um ein Jungtier handelte, mit mütterlicher Begleitung am Himmel.
Ich habe sie dort an der Hauswand sitzen lassen und bin weggegangen. So wie ich es bei den Vögeln mache, die an die Scheibe fliegen und dann einen Moment brauchen, ehe sie wieder fliegen können. Ich habe lediglich aufgepaßt, dass keine der fünf Katzen in der Nähe ist, die sonst meinen Garten durchstreifen auf der Suche nach den anderen Mäusen.
Dann habe ich mich erkundigt und erfahren, dass man besser einen Handschuh anzieht und die Tiere in einen Baum, Busch oder sonstiges hängt, da sie vom Boden aus nicht starten können. Dabei sollte man darauf achten, dass sie aus dieser Position freie Flugbahn haben. Beim nächsten Absturz bin ich vorbereitet.
Ich habe sie dort an der Hauswand sitzen lassen und bin weggegangen. So wie ich es bei den Vögeln mache, die an die Scheibe fliegen und dann einen Moment brauchen, ehe sie wieder fliegen können. Ich habe lediglich aufgepaßt, dass keine der fünf Katzen in der Nähe ist, die sonst meinen Garten durchstreifen auf der Suche nach den anderen Mäusen.
Dann habe ich mich erkundigt und erfahren, dass man besser einen Handschuh anzieht und die Tiere in einen Baum, Busch oder sonstiges hängt, da sie vom Boden aus nicht starten können. Dabei sollte man darauf achten, dass sie aus dieser Position freie Flugbahn haben. Beim nächsten Absturz bin ich vorbereitet.
Mittwoch, 9. Mai 2012
Die Ameisen sind wach
Wenn der Grünspecht in den Garten kommt, weiss ich, dass die Ameisen wieder unterwegs sind. Im Gegensatz zum Buntspecht, der am liebsten oben in den Bäumen sitzt und Krach macht, hört man den Grünspecht nicht. Er hüpft durch den Garten, immer den Wegen entlang. Genau dort, wo man besser nicht barfuss läuft, denn irgendwie füllen sich die Ameisen in meinem Garten immer sofort bedroht und greifen an. Deshalb ist mir der Grünspecht ein äußerst willkommener Gast. Er darf so viele Ameisen essen, wie er möchte.
Leider habe ich noch nie seine imposante Zunge gesehen. Die soll 10 cm lang sein und einen Widerhaken am Ende haben. Ich habe immer nur den Schnabel gesehen. Wenn mir je ein Foto von seiner Jagd gelingt, wird es hier sofort erscheinen.
Und schon hatte er mich entdeckt, dabei stande ich hinter der Scheibe gut 15 m entfernt. Ich habe mich dann zurückgezogen. Ich möchte meinen Freund ja nicht vertreiben. Dafür ist mir etwas später noch dieser kleine Film gelungen.
Auch das habe ich natürlich aus der Entfernung gemacht. Er soll ja in Ruhe seine Arbeit machen können.
Leider habe ich noch nie seine imposante Zunge gesehen. Die soll 10 cm lang sein und einen Widerhaken am Ende haben. Ich habe immer nur den Schnabel gesehen. Wenn mir je ein Foto von seiner Jagd gelingt, wird es hier sofort erscheinen.
Und schon hatte er mich entdeckt, dabei stande ich hinter der Scheibe gut 15 m entfernt. Ich habe mich dann zurückgezogen. Ich möchte meinen Freund ja nicht vertreiben. Dafür ist mir etwas später noch dieser kleine Film gelungen.
Auch das habe ich natürlich aus der Entfernung gemacht. Er soll ja in Ruhe seine Arbeit machen können.
Samstag, 31. März 2012
Es schneit
Keine Angst! Es ist zwar furchtbar kalt draußen, aber noch sind wir im Plusbereich. Nur dieser schneidige Wind ist brutal, zumal nachdem es schon so warm war. Und er läßt es schneien. Blütenblätter. Mein Mirabellenbaum entläßt bereits die weiße Pracht und verteilt sie durch den Garten. Ich bin so froh, dass die Blüte letztes Wochenende ihren Höhepunkt hatte. So hatten sowohl ich als auch die Bienen etwas davon. Es war so schön, meine Stuhl unter den Baum zu schieben und dem Summen und Brummen zu lauschen. Und wie erholsam einfach nur in der Sonne zu sitzen und den anderen beim fleißigen Arbeiten zu zu sehen. Und hier das Vorher-Nachher-Foto.
Das war mein Blick letztes Wochenende durch die Blütenpracht in den blauen Himmel mit all dem wilden Leben darin.
Und so sieht es heute aus. Es ist fast eine geschlossenen Blütendecke. Durch die Blütenwehen zu laufen ist so herrlich, wie im Herbst, wenn die Blätter fallen. Nur die Tendenz ist optimistischer. Jetzt kommt der Sommer erst noch. Hoffentlich!
Das war mein Blick letztes Wochenende durch die Blütenpracht in den blauen Himmel mit all dem wilden Leben darin.
Und so sieht es heute aus. Es ist fast eine geschlossenen Blütendecke. Durch die Blütenwehen zu laufen ist so herrlich, wie im Herbst, wenn die Blätter fallen. Nur die Tendenz ist optimistischer. Jetzt kommt der Sommer erst noch. Hoffentlich!
Montag, 5. März 2012
Geschafft!
Ich habe die Wurzeln erst mal ausgegraben, damit ich mir ein Bild machen konnte. Bei der ersten Wurzel war sogar noch der Boden gefroren. Als ich dann in meiner Verzweiflung mit der Axt auf die Wurzel einschlug, habe ich festgestellt, dass sie ganz locker und total morsch war. Mit einem eleganten Tritt dagegen, habe ich sie zum Aufgeben gezwungen. Und so habe ich dann tapfer jeden Tag zwei Wurzeln ausgegraben. Dabei musste ich die Erde sieben, denn wie bekannt ist Geranium die Pest. Positiv für alle Stellen, an denen nichts wachsen will, aber wenn man das Pflänzchen wieder los werden will, darf man keine Wurzel über sehen. Ich hoffe das Beste. Jetzt sieht es so aus.
Und wie ich nun mal bin, werde ich an diese Stelle meine Versuche mit einer anderen "Pest" starten. Hier soll Topinambur hin. Eine Pflanze, die mit jeder Lage und jedem Boden zurecht kommt. Und Ausläufer bildet. Aber hier kann sie nicht weg. Ich freue mich auf die Blühten im August.
Ja, das ganz rechts ist mein Bambus. Ich hoffe so, dass er nicht erfroren ist, sondern nur die Blätter abgeworfen hat. Ansonsten hätte er nicht mal einen Winter überstanden und ich müsste schon wieder neu pflanzen.
Freitag, 24. Februar 2012
Willkommen Brassia
Ich habe eine neue Mitbewohnerin. Eine Brassia-Orchidee. Ich wollte unbedingt noch eine weitere Orchidee, aber nicht schon wieder eine Phalaenopsis. Nun ist es diese geworden. Der Duft hat mich überzeugt und tut dies jedesmal wieder, wenn ich das Badezimmer betrete.
Da ist sie. Ist die Blüte nicht traumhaft! Und was kann mal alles Schönes über sie im Netz erfahren. Die Brassia Orchidee kommt aus Südamerika, wie die meisten Orchideen. Sie mag es immer schön warm. Da ist sie bei mir richtig. Nie unter 15 Grad. Ich würde weinen, wenn es in meinem Badezimmer kälter wäre. Sie braucht viel Wasser, aber keine Staunässe. Das mögen meine anderen Orchideen auch so. Kein Problem. Die Angaben zum düngen überzeugen mich nicht. Meine Phalaenopsen dünge ich auch nicht und sie blühen jedes Jahr verläßlich. Und wer düngt die Orchideen im Regenwald jede Woche nach Dossierungsangaben. Dünger gibt es bei mir nicht. Ich hoffe, sie fühlt sich trotzdem bei mir wohl.
Da ist sie. Ist die Blüte nicht traumhaft! Und was kann mal alles Schönes über sie im Netz erfahren. Die Brassia Orchidee kommt aus Südamerika, wie die meisten Orchideen. Sie mag es immer schön warm. Da ist sie bei mir richtig. Nie unter 15 Grad. Ich würde weinen, wenn es in meinem Badezimmer kälter wäre. Sie braucht viel Wasser, aber keine Staunässe. Das mögen meine anderen Orchideen auch so. Kein Problem. Die Angaben zum düngen überzeugen mich nicht. Meine Phalaenopsen dünge ich auch nicht und sie blühen jedes Jahr verläßlich. Und wer düngt die Orchideen im Regenwald jede Woche nach Dossierungsangaben. Dünger gibt es bei mir nicht. Ich hoffe, sie fühlt sich trotzdem bei mir wohl.
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